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Nationaler Aktionstag Alkoholprobleme



Aktionstag Alkoholprobleme 2024-2026
Der Fachverband Sucht, GREA, Sucht Schweiz, das Blaue Kreuz Schweiz und Ticino Addiction (Projektkonsortium) organisieren in den Jahren 2024-2026 wieder einen Aktionstag Alkoholprobleme, um Mitgliederorganisationen einen Rahmen für ihre Sensibilisierungsaktivitäten zu bieten. Der Aktionstag in den nächsten drei Jahren ist jeweils im Mai vorgesehen. Der nächste Aktionstag findet am 21. Mai 2026 wiederum unter dem Motto «verstehen statt verurteilen» statt.

Für die Umsetzung des Aktionstags erarbeitet das Projektkonsortium verschiedene Hilfsmittel zuhanden der regionalen Fachstellen. Dazu gehören Postkarten, Plakate, Social Media Sujets, eine neue Mailsignatur, Informationsbroschüren, ein Fachkonzept, eine Medienmitteilung sowie ein Aktionsplaner.  Zusätzlich erarbeitet das Projektkonsortium für 2026 eine praxisnahe Ideensammlung für Aktionen zur Thema Entstigmatisierung, die den Fachstellen im Januar 2026 zur Verfügung stehen wird. Die Materialien orientieren sich inhaltlich und an denjenigen des letzten Jahres und können ab Anfang Februar 2026 über den Webshop von Sucht Schweiz bestellt werden. 
 

Ziele des Aktionstags Alkoholprobleme

  • Sensibilisiert Bevölkerung, Medien und Entscheidungsträger für die spezifischen Belastungen, mit denen Menschen mit Alkoholproblemen und deren Angehörige leben.
     
  • Spricht kollektiv tabuisierte Themen an.
     
  • Schafft eine Plattform für alle Institutionen, die im Bereich Prävention, Beratung und Therapie von Alkoholabhängigkeit Dienstleistungen erbringen.
     

Das Projekt wird durch den Nationalen Alkoholpräventionsfonds finanziell unterstützt. Der Aktionstag Alkoholprobleme ist in Zielgruppe, Thema und Kanälen nicht deckungsgleich, sondern komplettierend zum Dry January  (Hauptverantwortung Blaues Kreuz Schweiz).
 

Aktueller Stand Nationale Kommunikation Alkoholprävention
Die öffentliche, nationale Kommunikation zu Alkohol ist aktuell in einer Phase, in der Verschiedenes unklar ist. Den Stopp der Dialogwoche Alkohol hatte ein Konsortium, bestehend aus Fachverband Sucht, GREA, Blaues Kreuz Schweiz und Sucht Schweiz zum Anlass genommen, die Frage anzugehen, wie eine nationale Kommunikation zu Alkohol in Zukunft aussehen sollte. Das Ergebnis ist insofern ernüchternd, als dass insbesondere die mittel- bis langfristige Finanzierung, die für eine schlüssige nationale, öffentliche Kommunikation notwendig wäre, nicht existiert.